Was tun gegen Schädlingen im Garten? Für die meisten ist der eigene Garten eine kleine Oase. Leider kann ein Garten auch Probleme mit sich bringen. Etwa in Form von Schädlingsbefall. Und der kann von Pilzen über Insekten bis hin zu Nagern reichen. Um sich davor zu schützen kann man mit ein paar Maßnahmen Vorkehrungen treffen, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Schädlingen vorbeugen

Die beste Art, um Schädlingen und den von ihnen verursachten Schäden vorzubeugen, ist, sie versuchen davon abzuhalten, überhaupt erst im Garten heimisch zu werden. Ein gesunder und gepflegter Garten ist die beste Verteidigung.

Schwache Pflanzen entfernen

Wenn Pflanzen kränkeln, kann das bereits ein Zeichen für Schädlingsbefall sein. Zumindest aber sind sie eine willkommene Einladung für Schädlinge, weil sie „leichte Beute“ sind. Solche geschwächten Pflanzen sollten also aus dem Garten gründlich entfernt werden.

Gesunde, organische Bodensubstanz

Natürliche Kompostiermethoden, Mulchen und den Boden mit Kompost oder natürlichem Dünger zu versorgen, schaffen ideale Bodenbedingungen, um starke, kräftige Pflanzen zu züchten.

Ruhe für den Boden

Wer auf Graben und Fräsen verzichtet, reduziert nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schädlinge im Erdreich einnisten. Im Gegenteil, fördert man so die Bildung wichtiger und zuträglicher Mikroorganismen im Bodensubstrat.

Algenmulch oder -dünger

Algen beinhalten Spurenelemente wie Eisen, Zink, Calcium, Sulfur und Magnesium, die eine gesunde Entwicklung der Gartenpflanzen begünstigen. Dünger aus Algen gibt es in verschiedenen Formen. Alle davon sind dafür geeignet, die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten zu machen. Algenmulch schreckt außerdem Schnecken ab.

Nistplätze für Insekten reduzieren

Unrat, Laubreste oder Unkrautabfälle sollte man nicht zum Verrotten liegen lassen. Die Abfälle sind eine Brutstätte für Insekten jeder Art und demnach auch für Schädlinge.

Schlaue Bepflanzung

Schädliche Insekten sind oftmals auf eine Pflanze spezialisiert. Eine durchmischte Bepflanzung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schädlinge großflächig ausbreiten. Wer die Bepflanzung jedes Jahr rotiert und ändert, kann überdies den Neubefall mit Schädlingen, die im Erdreich überwintert haben, verhindern.

Laub und Blätter trocken halten

Pflanzen sollte man möglichst früh am Tag gießen, damit das Wasser über Tag trocknen kann. Feuchtes Blattwerk ist ein Hort für Insekten und Pilze.

Nützlinge gewähren lassen

Von Schlangen über Schwebfliegen bis hin zu Marienkäfern: Wer sich Hilfe von Nützlingen holt, kann Schädlinge wie Grashüpfer, Schnecken und Nager in Schach halten.

Und wenn es längst zu spät scheint? Dann können professionelle Schädlingsbekämpfer aus der Umgebung helfen. Für Gärten im Ruhrgebiet reicht die Suche nach Kammerjäger Dortmund, um einen echten Profi zur Vorbeugung von Schädlingsbefall durch sogenanntes Schädlingsmonitoring bis hin zur umweltverträglichen Bekämpfung bereits eingenisteter Schädlinge zu finden.


Foto von DSD von Pexels


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