Gartenpflege-Tipp: Baumschnitt und Baumfällung besser vom Profi Ob erkrankte und absterbende Bäume im Garten, die zur Gefahr für Mensch und Haus werden können oder ein simpler Rückschnitt, für den Zeit und Kenntnis fehlen. Eine professionelle Baumfällung nimmt einem so einige Sorgen ab. Denn mal eben die Kettensäge anwerfen und den Baum umsäbeln, damit ist es beileibe nicht getan. Tatsächlich ist das Fällen eines Baumes eine mitunter vertrackte Angelegenheit, die man lieber Profis überlassen sollte, wenn man teure Folgeschäden vermeiden möchte.

Diese Gefahren birgt eine laienhafte Baumfällung

Zwar sind die meisten Deutschen gut oder sogar überversichert, doch wahrscheinlich nicht für den Fall, dass ein umprofessionell gefällter Baum das Nachbarhaus oder -gelände beschädigt. Ein Baumfäll-Anbieter hingegen schon. Viel wichtiger ist aber, dass die Profis mehr Erfahrung haben und wissen, wie man einen Baum so fällt, dass es möglichst gar nicht zu einem Versicherungsfall wird.

Auch die eigene Sicherheit sollte Grund genug sein, diese Gartenarbeit in die Hände von Experten zu geben. Es gibt genaue Techniken und Herangehensweisen, die man kennen und beherzigen muss, um einen Baum richtig zu fällen. Und so ein Baum ist bekanntermaßen schwer. Der kleinste Fehler kann zu ernsthaften Verletzungen oder Schlimmerem führen – nicht nur bei sich selbst, sondern gegebenenfalls auch bei Dritten.

Beim Fällen eines Baumes muss man umsichtig und planvoll vorgehen:
Hochgewachsene Bäume müssen mitunter in Partien gefällt werden, wenn der Platz rundherum nicht ausreicht, um ihn einfach fallen zu lassen. Je nach Faserlänge und Struktur des Holzes weisen Bäume nämlich ein eigenes Fallverhalten auf. Fichten und Eichen bedürfen aufgrund ihrer langen Fasern etwa zusätzlicher Schnitte, sogenannter Splintschnitte, um sie sauber zu fällen. Kurzfaseriges Holz wie das bestimmter Kiefernarten oder Buchen kann ohne solche Einschnitte gefällt werden.

Auch die Fallrichtung muss abgewogen werden, ebenso wie eventuelle Deformierungen, die einen geplanten Fall beeinflussen können. Steht ein Baum etwa nicht gerade, müssen die Einbringung von Fallkerben und die Winkel der Fällschnitte angepasst werden. Auch, wenn die Kronenhauptlast versetzt ist, muss dies in die Berechnung der ganzen Parameter mit einbezogen werden. Zu guter Letzt ist auch die Entfernung des Baumstumpfes nach der Fällung kein Kinderspiel.

Erfahrene Profis kennen und können den Gesamtprozess von der Begehung der Örtlichkeiten über die Einschätzung des Aufwands, die genaue Fälltechnik bis hin zur fachmännischen Entsorgung. Erfahrung ist beim Baumfällen Gold wert!

Das gilt auch für den Baumschnitt. Hier muss man die richtige Jahreszeit beachten. Die variiert von Baumart zu Baumart. Auch das passende Werkzeug und vor allem das Wissen um den Umgang damit muss vorhanden sein. Nicht nur, um Personen- und Gebäudeschäden zu vermeiden, wie bei einer Fällung, sondern auch um den Baum nicht nachhaltig zu schädigen.

Darüber hinaus unterliegt die Fällung von Bäumen auch auf Privatgelände lokalen Bestimmungen. Ein Baum darf nur gemäß der örtlichen Baumschutzsatzung oder Baumschutzverordnung gefällt werden. Darin ist festgelegt, welche Bäume problemlos gefällt werden dürfen, welche nicht und welche nach der Fällung gegebenenfalls durch einen neuen Baum ersetzt werden müssen. Ein professioneller Dienstleister für Baumfällung in Nürnberg kennt sich auch hier bestens aus und bewahrt mitunter vor empfindlichen Strafzahlungen, die je nach Bundesland schnell im fünfstelligen Bereich liegen können.

Gründe für einen Baumschnitt oder eine Baumfällung

Die professionelle Pflege von Bäumen erhält deren Gesundheit. In zu dichten Baumkronen können sich etwa leichter Pilze und Moose ansiedeln, die langfristig den gesamten Baum absterben lassen. Gleichzeitig sollte man Bäume nicht zu stark beschneiden, weil sie darauf mit noch stärkerem Austrieb und noch mehr Verdichtung reagieren. Auch die Pflege der Schnittwunden darf nicht vernachlässigt werden. Ähnlich wie bei Menschen können sich auf offenen Wunden Erreger absetzen, die eine Gesundung schwer oder gar unmöglich machen. In der Folge bleibt oft nur noch, den Baum tatsächlich zu fällen.


Foto von Markus Spiske auf Unsplash


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