Mit Hochdruckreiniger den Garten auf Vordermann bringen In der warmen Jahreszeit den eigenen Garten in vollen Zügen genießen. Das ist für viele der kleine Urlaub Zuhause. Die Auszeit vom Arbeitsalltag und privaten Stress. Damit das gelingt, sollte der Garten entsprechend was her machen. Denn wenn Gräser zwischen den Steinen hervorlugen, Moos die Terrassenplatten bedeckt oder sich Verschmutzung an den Hauswänden ausbreiten, leidet die Entspannung. Immerhin möchte man sich ja wohlfühlen im eigenen Garten. Mit einem Hochdruckreiniger kann man das heimische Paradies so herrichten, dass der Wohlfühlfaktor wieder steigt.

Anwendungsgebiete für den Hochdruckreiniger

Mit einem Hochdruckreiniger können grundsätzlich alle Materialien behandelt werden, die im Garten und auf der Terrasse zum Einsatz kommen. Beton und Fliesen auf den Zugängen, Gartenwegen und Treppen stellen für einen Hochdruckreiniger kein Problem dar. Ebenso wenig wie Holzpaneelen von Terrassen oder Gehwegen. Aber auch, wer seinen Garten mit losen oder empfindlicheren Materialien gestaltet, kann ihn mit einem Hochdruckreiniger sauber halten.

Was beim Umgang mit dem Hochdruckreiniger zu beachten ist

Je nach Material, Verschmutzungsart und Verschmutzungsgrad muss man bei der Gartenpflege mit dem Hochdruckreiniger ein paar Dinge wissen. So etwa, wenn man Steingärten reinigt. Kieselsteine, Schotter oder Sandstein sind empfindliche Materialien. Ist der Druck zu hoch, der Wasserstrahl zu hart, können sie Schaden nehmen. Hier sollte darauf geachtet werden, das Wasser-Luft-Verhältnis entsprechend anzupassen. Auch der Druck sollte etwas vermindert werden und statt dem Punktstrahl, sollten solche Materialien mit einem flachen Strahl gereinigt werden.

Grünalgen und Moosen, die über Gartenfliesen und Gehwege oder Steintreppen und Fliesenfugen wuchern, rückt man hingegen am besten mit dem Punktstrahl zu leibe. Besteht eine starke Verschmutzung sollte der Wasserdruck erhöht werden. Bei größeren Flächenreinigungen kann ein entsprechender Aufsatz den Aufwand verringern. Geringere Vermoosung kann aber auch gut mit einem breiten Flachstrahl und etwas weniger Wasserdruck entfernt werden. Das macht den Hochdruckreiniger noch ressourcenschonender, als ohnehin schon.

Reinigungsmittel für den Hochdruckreiniger?

Es gibt Verschmutzungen, die eventuell den Einsatz von Reinigungsmitteln erfordern. Dem Hochdruckreiniger selbst macht das nichts aus. Der Natur hingegen schon. Je nachdem, welche Mitteln man verwendet. Bevor man sich entschließt, überhaupt mit Reinigern zu arbeiten, sollte man testen, ob sich Flecken und Bewüchse nicht auch mit warmem Wasser lösen lassen.

Das geht auf zwei Wegen. Entweder man befüllt den Hochdruckreiniger mit warmem Wasser. Dann muss man beachten, wie viel Grad das Wasser maximal haben darf. Das kann man in den meisten Fällen den Herstellerangaben in der Betriebsanleitung entnehmen. Oder aber man kauft ein Modell, das über eine Heizvorrichtung verfügt, wodurch das Wasser im Hochdruckreiniger erhitzt wird.

Zur Entfernung von Öl und Fettflecken etwa reicht warmes Wasser aus dem Hochdruckreiniger bereits aus. Will man auf Reinigungsmittel dennoch nicht verzichten, sollte man sich für umweltfreundliche Mittel entscheiden. Denn das Wasser versickert anschließend samt Reinigern im Boden und gelangt von dort in tiefere Erdschichten und das Grundwasser.

Wichtig beim Kauf eines Hochdruckreinigers

Hochdruckreiniger gibt es längst wie Sand am Meer. Während einige sich eher für delikatere Oberflächen eignen, sind andere wahre Allrounder. Einige Modelle sind lauter, andere leiser, die einen mehr die anderen weniger gut mit Zubehör ausgestattet. Darum sollte man hierauf besonders wert legen, wenn man einen Hochdruckreiniger kauft:

– Leistung (ideal sind etwa 1,5 KW)
– Wasserdruck (Minimum 100 bar)
– Wasserdurchfluss (Mindestabgabe sollten 6 bis 10 Liter pro Minute sein)
– Bedienungslautstärke (Elektromodelle sind deutlich leiser als Benzin betriebene)
– Einstellungen (Druck, sowie Wasser-Luft-Relation sollten variabel einstellbar sein)

Weitere Gedanken für die Kaufentscheidung eines Hochdruckreinigers sind etwa, welche Flächen man reinigen möchte. Eine geflieste oder betonierte Terrasse benötigt höheren Wasserdruck, als etwa ein Auto. Wird der Hochdruckreiniger vor allem im Außenbereich eingesetzt, sollte man sich fragen, ob eine Stromversorgung gewährleistet ist. Elektrisch betriebene Hochdruckreiniger müssen an eine Steckdose angeschlossen werden. Benzin betriebene Modelle sind zwar sowohl in der Anschaffung, als auch im Betrieb teuerer, dafür aber nicht kabelgebunden.

Über Hochdruckreiniger:

Übrigens: Hochdruckreiniger verbrauchen rund acht Mal weniger Wasser, als ein herkömmlicher Gartenschlauch. Das spart Geld und natürliche Ressourcen. Wer einen eigenen Garten hat, kann diesen mit einem Hochdruckreiniger effektiv und effizient reinigen. So gepflegt, kann man auch umso besser im heimischen Grün entspannen.

Foto von www.kaercher.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.