Terrasse aus WPC Dielen selbst verlegen Ob einfach eine kleine, unprätentiöse Ruheoase inmitten des heimischen großen Gartens oder eine flächengreifende, vom Haus aus begehbare Terrasse mit ausreichend Platz für Liegestühle, Polstergarnitur, Kinderplanschbecken und Grill — eine Terrasse selbst zu bauen ist, kluge Planung und ein wenig handwerkliches Geschick vorausgesetzt, eigentlich gar nicht so schwer.

Die wichtigsten Parameter für den DIY-Terrassenbau

Je nachdem, wie die Beschaffenheit des Untergrundes ist, kann es sinnvoll sein, eine Unterkonstruktion mit Fundamentsteinen zu bauen. Wird die Terrasse direkt an die Hauswand angeschlossen, kann auch eine Einfassung aus Betonstein hilfreich sein, um Unkraut und Wurzelwuchs besser Einhalt zu gewähren.

Wenn der Boden es zulässt, kann auch eine Unterkonstruktion aus Holz ausreichend sein. Wird die Terrasse direkt auf Erde errichtet, sollte man dessen Eigenschaften bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen in die Planung einbeziehen. Schwemmt das Erdreich etwa bei Regen stark auf, ist ein mit Fundamentsteinen verankerter Unterbau solider.

Das gilt ebenso für sandige Böden, da es bei starkem Regenfall oder Winden zu Ausschwemmungen und Verwehungen kommen kann, wodurch der Unterbau der Terrasse irgendwann einsinkt, wenn er nur aus einem aufliegenden Kantholzunterboden besteht.

Das richtige Material für die Terrasse Marke Eigenbau

Terrassen aus Pflasterstein oder Betonfliesen sind mit mehr baulichem Aufwand verbunden, als Terrassen aus Dielen. Der Pflegeaufwand einer Steinterrasse ist zwar geringer, als der einer Holzterrasse, dafür sind Holzdielen als nachwachsender Rohstoff und aufgrund thermischer Eigenschaften das nachhaltigere Baumaterial. Zur Planung einer selbst gebauten Terrasse gehört also auch die Entscheidung für ein geeignetes Material.

Tipp: WPC Terrassendielen

WPC steht für Wood Plastic Composite, also ein Verbundmaterial aus Holz und Plastik bzw. Kunststoffen, das die besten Eigenschaften beider Materialien auf sich zu vereinen weiß. WPC Terrassendielen sind dichter als reine Holzdielen, weshalb sie Wasser und Wärme in geringerem Maße aufnehmen und somit unter der Sommersonne weder spröde werden und reißen, noch bei Sommergewittern aufquellen oder unter den Wetterkapriolen in Herbst und Winter verwittern. Damit sind WPC Terrassendielen widerstandsfähiger gegen Witterungserscheinungen allgemein, aber auch gegen daraus resultierenden Schimmelpilzbefall oder Algenbildung.

Es kann allerdings sein, dass Terrassendielen aus WPC ihre anfängliche Farbintensität verlieren. Jedoch nur mäßig. Vor allem findet der Farbverlust nicht graduell und langfristig statt, sodass nach dem ersten Sommer die Farbe in den meisten Fällen bestehen bleibt. Ansonsten besteht jederzeit die Möglichkeit, die Dielen und Stege zu streichen. Aber man sollte Terrassendielen aus Holz-Kunststoff-Verbund weder als Stützbalken oder für den Terrassenunterbau verwendet werden, noch sollten sie direkt auf dem Erdreich aufliegen. Wenn man diese Einschränken und beachtet und den Herstellerempfehlungen folgt, erwirbt man mit WPC Terrassendielen ein insgesamt pflegeleichtes und dank seinem Holzanteil ein optisch sehr naturtreues, holzähnliches Material, an dem man lange Freude haben kann.


Foto von www.trex.com


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